Neben der DRS stellten auch die Alice-Salomon-Schule (ASS) und die Ludwig-Erhard-Schule (LES) ihre Bildungsgänge vor. Die Messe bot Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I eine umfassende Orientierung für ihre berufliche Zukunft. Ob Berufliches Gymnasium, Höhere Berufsfachschule oder duale Ausbildung – die Jugendlichen konnten sich aus erster Hand über zahlreiche Berufsfelder und Qualifizierungsmöglichkeiten informieren.
„Besonders geschätzt wurde auch dieses Jahr wieder der direkte Austausch mit Oberstufenschülern und Auszubildenden, die offen von ihren Erfahrungen berichten und Einblicke in ihren Schul- und Ausbildungsalltag geben“, resümiert Thomas Hennig, stellvertretender Schulleiter der DRS und hauptverantwortlich für die Veranstaltung. In mehr als 40 vorgestellten Berufen, Werkstätten und Laboren erhielten die Besucherinnen und Besucher praxisnahe Eindrücke und konnten technische Abläufe ebenso kennenlernen wie kaufmännische oder soziale Tätigkeitsfelder.
Das breite Angebot nutzten rund 300 Schülerinnen und Schüler von umliegenden Zubringerschulen. Auch Landrat Achim Hallerbach, Oberbürgermeister Jan Einig sowie Bürgermeister Peter Jung verschaffte sich vor Ort einen Eindruck von der Vielfalt der Ausbildungsrichtungen und ließen sich unter anderem das Projekt „Smart Grid City“ näher erläutern, das innovative Ansätze im Bereich der Energievernetzung demonstriert. Zu den besonderen Highlights zählte zudem das Projekt der Kältetechnik. Hier erklärten die Auszubildenden anschaulich die technischen Hintergründe bei der Herstellung von Kratzeis und machten deutlich, wie viel Know-how selbst in alltäglichen Produkten steckt.
Der „Markt der Möglichkeiten“ zeigte einmal mehr, wie wichtig eine frühzeitige und praxisnahe Berufsorientierung ist. Schule und Ausbildungspartner arbeiten dabei eng zusammen, um jungen Menschen Perspektiven zu eröffnen und sie auf ihrem Weg in die berufliche Zukunft zu begleiten. Ein weiterer Termin steht bereits fest: Am 7. Mai 2026 wird auf dem Gelände der DRS die Neuwieder Ausbildungsmesse stattfinden. Dann liegt der Fokus insbesondere auf dem direkten Kontakt zu regionalen Betrieben und Unternehmen – und damit auf dem nächsten Schritt in Richtung Ausbildung und Beruf.


