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Mit dem Bau von Solarkochern hat alles angefangen

David-Roentgen-Schule und ruandische Nyanza Technical School unterzeichnen Partnerschaftsabkommen

Partnerschaft Ruanda„Alles fing damit an, dass Dirk Baumann, Maschinenbaulehrer und stellvertretender Schulleiter der ruandischen Nyanza Technical School, eine deutsche Schule für ein gemeinsames Projekt suchte, bei dem Solarkocher konzipiert werden sollten", erinnert sich Jörg Bartenschlager von der David-Roentgen-Schule zurück. „Die Zusammenarbeit war sehr erfolgreich, so dass wir beschlossen haben, auch zukünftig in vielen Bereichen zu kooperieren." Gesagt, getan – unlängst wurde das offizielle Partnerschaftsabkommen unterzeichnet.
„Ziel dieser Partnerschaft ist es, die Beziehungen zwischen beiden Schulen, ihren Schülern und den Kollegen bestmöglich zu fördern", bringt Albert Göppert, der stellvertretende Schulleiter der DRS Neuwied, die Idee des Abkommens auf den Punkt. Die konkrete Umsetzung ist dabei in vielfältigen Bereichen angelegt: Nicht nur die Lehrerteams beider Schulen werden bei der Entwicklung von Unterrichts- und Schulprojekten im technischen, naturwissenschaftlichen und geisteswissenschaftlichen Bereich zusammenarbeiten, sondern auch ein gegenseitiges Kennenlernen seitens der Schüler wird ermöglicht. „Unsere Schule hat eine lange Tradition der Partnerschaften mit Schulen anderer Länder. Mit Schulen in Frankreich und Polen werden diese seit Jahren erfolgreich gepflegt", ergänzt Göppert. „Das Kennenlernen des Partnerlandes Ruanda, seiner Geschichte, Besonderheiten und herausragenden Eigen- und Errungenschaften ist uns ein Herzensanliegen." Die Einrichtung von Begegnungsmöglichkeiten für Lehrer und Schüler – auch im virtuellen Raum – für den Austausch pädagogischer Konzepte und zur Zusammenarbeit ist ebenso in Planung wie die Aufnahme eines Austauschprogrammes mit der ruandischen Berufsschule.
„Als nächstes werden beide Schulen gemeinsam mit einem Projekt zur Trinkwasserversorgung in Ruanda am weltweiten Xplore-Wettbewerb der Firma Phoenix Contact teilnehmen", erklärt Techniklehrer Jörg Bartenschlager. „Ziel dabei ist es, eine Sensibilisierung für die Wasserproblematik in Ruanda herbeizuführen. Die Schüler in Ruanda sollen dabei zu Multiplikatoren werden, die mithelfen können, die Menschen aufzuklären." An diesem Ziel arbeiten Mechatronikerklassen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums der DRS sowie ihre Partner in Ruanda gerade auf Hochtouren.