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Beginn

Im Schuljahr 2011/12 startete in den Berufsoberschulklassen das Projekt

"EMoCity" - EMobility in a SmartGrid-City.emo city 01

Zunächst als Projektbeitrag für den internationenalen Wettbewerb XPLORE der Firma Phoenix Contact wurde diese Arbeit von Beginn an als Langzeitprojekt angelegt.
2013 wurde die Chance wahrgenommen, das Projekt auf der CeBIT auf dem Messestand des ZVEI auszustellen.

 

Ein Einblick

1. Idee

Als Ergänzung zu den im Internet bereits vorhandenen Visualisierungen von SmartGrid-Cities wollen wir ein "anfassbares" Modell schaffen, das

  1. eine energetisch vollständig regenerativ versorgte
  2. vollständig "elektromobilisierte"
  3. soweit als möglich aus Materialresten (Recycling) aufzubauende

Kleinstadt abbildet.

An diesem Modell sollen die Schülerinnen und Schüler die u.a. steuerungstechnischen Anforderungen simulieren, analysieren und weiterentwickeln können.

 

2. Fachlicher AnspruchEMOCity Messe

2.1 Elektromobilität

Wir beschränken uns auf Automobile. Die Realisierung eines Nahverkehrsnetzes ist zu aufwändig. Die Fahrzeuge gliedern sich in zwei Gruppen:

  1. frei fahrende Fahrzeuge (Asuro-Roboter): Technisch sehr anspruchsvoll, insbesondere in Bezug auf die Anbindung in das SmartGrid, allerdings auch mit den meisten Möglichkeiten (RFID, automat. Fahren, ...)
  2. geführte Fahrzeuge: Hier ziehen wir den Einsatz einer "Carrera"-Bahn in Betracht. Die Fahrzeuge bieten in der digitalen Variante externe Sterueungsansätze (verbrauchsabhängiges Einfahren in eine Ladestation). Der Einsatz von Fahrleitsystemen wird in modernen Städten zunehmen.

2.2 Smart Grid

Das Projekt besteht aus einzelnenn Stationen (Tischen). Jede Station ist entweder ein

  • reines Kraftwerk (Solar, Wasser, Wind, Bio)
  • eine energieproduzierender Verbraucher (Solarhaus, etc.)

    oder ein

  • reiner Verbraucher. (Die reinen Verbraucher halten noch den Realitätsanspruch, sind aber im Rahmen eines SmartGrids Auslaufmodelle.)

2.3 Netzwerk

Alle Teilprojekte sind zentral zusammengefasst in den "Stadtwerken". Hier werden die energietechnischen Informationen der Stadt gesammelt, visualisiert und gesteuert. Die Zentrale ist ein Servercomputer mit einer MySQL-Datenbank, welche von den einzelnen SPS-Controllern erhält.

 

3. Pädagogische Ausrichtung

 An  dieser Stelle seien nur die vorherrschenden Schwerpunkt genannt:

  • Arbeit in themendifferenzierten Teams im Kontext einer übergreifenden Zielsetzung
  • Eigenständige Arbeit unter Einbeziehung organisatorischer und fachlicher Kreativität
  • Projektmanagement über einen ausgedehnten Arbeitszeitraum (> 6 Monate)

moodle-iconDas Projekt ist organisiert in einem E-Learning-Kurs (Moodle).


4. Zukünftige Ausrichtung des Projektes

Die Einzelstationen sollen von Jahrgang zu Jahrgang weiterentwickelt werden. Dazu gehört gegebenfalls die Anpassung an aktuelle technische Standards als auch der Einbau eigener neuer Ideen. Dies geht einher mir einer ständigen Konsolidierung der Stationen, insbesondere der Pflege der Dokumentation. Das Gesamtprojekt wird weiterhin mobil gehalten, was in die Lage versetzt, an verschiedenen Standorten Präsentationen anzubieten.


5. Aktueller Stand

ZVEI (Zentralverband der Elektroindustrie)
Anfang 2013 erhielten auf Vermittlung von Phoenix Contact die große Chance das Projekt auf dem Stand des ZVEI (Zentralverband der Elektroindustrie) der CeBIT auszustellen, 2014 war die DRS mit diesem Projekt auf der Hannover Messe, der weltgrößten Industriemesse, vertreten.

Video: