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Schüler gestalten Berufswelt der Zukunft mit

Hannover Messe 2017: Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries mit den Schülern der David-Roentgen-Schule Neuwied. ZVEI / Christian Behrens

Schüler gestalten Berufswelt der Zukunft mit

DRS stellt Industrie 4.0-Konzept erneut auf Hannover-Messe vor

Im Rahmen der Hannover-Messe wurden auch dieses Jahr wieder sehr viele faszinierende Konzepte, Produkte und Maschinen für die Berufswelt von morgen ausgestellt. Doch wie fühlt sich ein junger Mensch der seinen Platz in der Welt von Morgen noch sucht, wenn alles auf einen noch höheren Grad der Digitalisierung und Automatisierung zuläuft? Welche neuen Inhalte sind in die Bildungsangebote zu integrieren um die Jugend von heute gut auf die Welt von morgen vorzubereiten?
„Unser interaktives Lernprojekt „Industrie4.0@School" geht unter anderem diesen Fragestellungen nach. Auch ist es unser Ziel bei jungen und auch älteren Menschen ein Interesse für Technische Berufe zu wecken. Gerade mit dieser Form der Projekte und deren Präsentation in der Öffentlichkeit ist es möglich die Handlungskompetenz der Schüler und damit auch ihre Studierfähigkeit enorm zu steigern. Auf der Hannover Messe war es toll zu sehen wie unsere Schüler ihre eigene Position zum Thema und ihre Arbeit den jungen und älteren Besuchern näher brachten", freut sich Projektkoordinator Thomas Hennig über den Erfolg des Messeauftritts der DRS, die zum dritten Mal in Folge am Stand des Zentralverbandes der Elektrotechnischen Industrie (ZVEI) mit von der Partie war.
Mit dem diesjährigen Messeexponat „Industrie4.0@School" geht die berufsbildende Schule dabei vor allem folgenden Fragestellungen nach: Wie gelingt es zukünftig eine ausreichende Anzahl gut ausgebildeter Fachkräfte für die deutsche Wirtschaft zu gewinnen? Was bedeutet Industrie 4.0 für die Schüler von heute und morgen? Welche Kompetenzen braucht ein Schüler, um gut für die Zukunft aufgestellt zu sein? Wie kann die Berufsbildende Schule die Schüler unterstützen? Wie kann man das Thema Industrie 4.0 verständlich und begreifbar machen?
„Industrie4.0@School ist ein interaktives Lernprojekt, in dem Schüler an einem realen, funktionierenden Industrie 4.0-Produktionsszenario Arbeitsweise und Philosophie von Industrie 4.0 demonstrieren. Außerdem möchten wir mit den Schülern bzw. Besuchern über die Veränderungen der Berufswelt und die Anforderungen an die zukünftigen Mitarbeiter diskutieren", ergänzt Techniklehrer Torsten Schumacher.
Theorie und Praxis werden dabei gekonnt verzahnt: „An unserem Exponat soll die Informatisierung der Fertigungstechnik mit dem Ziel einer intelligenten Fabrik (Smart Factory) beispielhaft sichtbar gemacht werden. Industrieroboter produzieren dazu gemeinsam mit einer CNC-Fräse individuell – vom Kunden beeinflusst – ein Produkt. Die Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse sind für die Besucher dabei klar sichtbar", so Schumacher.
Im Rahmen des Tages der offenen Tür der Bundesregierung 2016 im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie wurden einzelne Teilaspekte des Exponats für die Besucher aufgearbeitet und zu interaktiven Lernstationen weiterentwickelt. Auch hier war die Resonanz des Publikums groß. Für die Schüler und Lehrer der DRS Neuwied eine Bestätigung ihres Konzeptes, das auch bei den Firmen und Unternehmen der Region seit einiger Zeit auf großen Anklang stößt.
Besonderen Grund zur Freude gab es in diesem Jahr, da das Partnerland der Hannover-Messe Polen war: Ein Kollege und zwei Schüler der polnischen Partnerschule der DRS aus Police bei Stettin waren ebenfalls in das Projekt involviert und am Stand vertreten.
Unter anderem durften die Schülerinnen und Schüler der David-Roentgen-Schule dann auch dem Parlamentarischen Stattsekretär Dirk Wiese, dem RLP-Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Prof. Dr. Konrad Wolf und Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries das Exponat in allen Einzelheiten vorstellen und über die Berufswelt von morgen diskutieren.

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