Anmelden

Login to your account

Username
Password *
Remember Me

"Tour des Lebens" zu Gast an der DRS

  • Posted on:  %PM, %06 %872 %2019 %20:%Nov
  • Written by  Udo Anders

Intensive Trainingseinheiten zur Suchtprävention mit Schülergruppen

Ein Beispiel für Stärkenorientierung an der DRS

Es hat schon Tradition: Lisa Seibert-Atkins vom Caritas Verband Neuwied besucht regelmäßig die David-Roentgen-Schule um intensiv mit Schülerinnen und Schülern aus der Berufsfachschule I über Ursachen und Formen von Sucht und gesellschaftliche und individuelle Bedingungen für süchtiges Verhalten zu sprechen. Dabei wird u.a. der Zusammenhang zwischen Suchtkonsum und Konfliktsituationen herausgestellt. „Das Suchtpräventionstraining soll Schülerinnen und Schüler befähigen, sich den alltäglichen Lebensanforderungen selbstsicher zu stellen“, so Lisa Seibert -Atkins: „In diesem Zusammenhang wird intensiv an der individuellen Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit gearbeitet, um handlungssicher und respektvoll mit den Mitmenschen interagieren zu können und die eigenen Bedürfnisse selbstbewusst mitzuteilen.“
„Die David-Roentgen-Schule macht es sich zur Aufgabe mit verschiedenen Maßnahmen und auf verschiedenen Ebenen suchtpräventiv zu arbeiten,“, so Anja Preuß, Beratungslehrkraft für Suchtprävention an der David-Roentgen-Schule, und ergänzt: „Wir möchten unsere Schülerinnen und Schüler zu einem gesundheitsgerechten Verhalten motivieren und qualifizieren, auch wenn unser Einfluss auf die Lebenswelt der Jugendlichen begrenzt scheint. Die David-Roentgen-Schule nimmt in diesem Zusammenhang den Bildung- und Erziehungsauftrag ernst und lädt deshalb regelmäßig externe Partner ein, um über dieses sensible Thema auf verschiedenen Ebenen mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen“. So sind regelmäßig neben dem CARITAS VERBAND NEUWIED Referenten und Trainer der „DONT DRINK AND DRIVE Academy“ und wie unlängst der „TOUR DES LEBENS“ an der Schule, um für dieses Thema zu sensibilisieren.
„Schülerinnen und Schüler können sich leichter öffnen, wenn externe Referenten dieses Thema ansprechen“, so Colette Lösel, Schulsozialarbeiterin an der DRS, und ergänzt: „In der schulischen Suchtprävention ist aber Kontinuität erforderlich und langfristig ausgerichtete Maßnahmen bieten die besten Chancen. Dabei spielen die Förderung von Selbstvertrauen, Kompetenzerleben und die Stärkung der Konfliktfähigkeit eine zentrale Rolle in unserer pädagogischen Arbeit. Wir möchten unsere Schülerinnen zu befähigen, besser mit potentiellen Krisen umzugehen.“
Daher hat in den Klassen der Berufsfachschulen I und II an der David-Roentgen-Schule die Förderung von Individual- und Sozialkompetenzen neben der Fachkompetenzförderung und beruflicher Orientierung einen großen Stellenwert. „Stärkenorientierte Methoden sind fest eingeplant und spiegeln sich durch kompetenzfördernde Unterrichtsprinzipien wieder. Ergänzt durch regelmäßige individuelle Beratungen schaffen wir Raum und Zeit, um auf jede Schülerin und jeden Schüler mit den jeweils eigenen Bedürfnissen und Interessen einzugehen“, so Udo Anders, Bildungsgangkoordinator im Team Schulleitung der DRS.

Read 91 times Last modified on %PM, %07 %874 %2019 %20:%Nov