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Konflikte erkennen und schlichten

  • Posted on:  %PM, %25 %477 %2018 %12:%Aug
  • Written by  Katrin Klein

Konflikte zwischen Schülern vermeiden, erkennen und schlichten

David-Roentgen-Schule Neuwied verstärkt Lehrerteam im Bereich Gewaltprävention

Bereits seit vielen Jahren arbeitet unsere Schule an einem umfassenden Angebot zum Umgang mit Konflikten, vor allem zwischen Schülern. Insbesondere die Bereiche Prävention und Mediation standen in der Vergangenheit im Fokus zahlreicher Schulungen für unsere Kolleginnen und Kollegen. Entstanden ist ein beachtliches Netz aus einem guten Dutzend Lehrerinnen und Lehrern, die sich über alle Schulformen und Fachbereiche hinweg zu einem einheitlich agierenden Mediatorenteam zusammengeschlossen haben. Dieses wird ab kommendem Schuljahr von unserem Kollegen Robert Welle unterstützt werden, der sich derzeit an der Gewaltakademie Villigst zum Deeskalationstrainer Gewalt und Rassismus ausbilden lässt.

Doch wie als Lehrer eigentlich reagieren, wenn Konflikte zwischen Schülern plötzlich eskalieren und zu Gewalt führen oder sich die Gewalt gar gegen den Lehrer selbst richtet? Immer häufiger sind Meldungen zu vernehmen, denen nach Pädagogen verbalen Beleidigungen, Handgreiflichkeiten oder gar gewalttätigen Angriffen von Schülern ausgesetzt sind.

Glücklicherweise stellen tätliche Übergriffe sowohl zwischen Schülern, als auch zwischen Schülern und Lehrern an unserer Schule bislang die absolute Ausnahme dar. Möglicherweise auch Dank wachsamer Augen und frühzeitiger Schlichtung vieler geschulter Kolleginnen und Kollegen. Dennoch sollten im Ernstfall Handlungsmöglichkeiten bestehen. Dafür nahmen unlängst zwölf Lehrerinnen und Lehrer an der zertifizierten Fortbildung „Gewaltprävention – Selbstbehauptung – Selbstverteidigung für Lehrer“ teil, für die Anke Wardjawand Thomas Stein, Judotrainer, Verantwortlicher für Lehrerfortbildungen in diesem Bereich und Fachberater Sport, gewinnen konnte. Ausgehend von der aktuellen Gesetzeslage wurden insbesondere Grundsätze sowie Techniken der Selbstverteidigung besprochen und in zahlreichen praktischen Übungen erprobt. Aber auch die eigene Wachsamkeit im Verlauf sich anbahnender Konflikte sowie Übungen zum Abbau von Berührungsängsten und Aggressionen wurden thematisiert.

Der Vorteil: Vieler dieser Übungen eignen sich in besonderem Maße auch zum Einsatz im Unterricht, also für die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern zu diesem Thema. Hierzu plant das geschulte Lehrerteam im aktuellen Schuljahr mehrere Workshops, die vor allen Dingen präventiv konzipiert sind. Vertrauensbildung, Verständnis, Toleranz sowie die Stärkung des Teamgedanken stehen hier im Vordergrund. „Für sich zuspitzende oder gar eskalierende Konflikte sollen den Jugendlichen aber ebenfalls angemessene Reaktions- und Handlungsmöglichkeiten mit an die Hand geben werden“, betont Anke Wardjawand, der das Thema schon längere Zeit ein Anliegen ist.

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