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Tagung an der DRS

  • Posted on:  %PM, %11 %576 %2017 %13:%Dez
  • Written by  Udo Anders

Tagung an der DRS: Interessen und Kompetenzen von Berufsreifeschülerinnen und –schülern in den Blick genommen!

Regionales Netzwerk beschlossen: Austausch und bessere Vernetzung zwischen den Berufsreifezweigen an den allgemein- und berufsbildenden Schulen im Kreis Neuwied.

Der Abschluss der „Berufsreife“ ist der erste allgemeinbildende Schulabschluss, der in Rheinland Pfalz nach der 9. Klasse erreicht werden kann. Auch bei gegenwärtig guten bis sehr guten Ausbildungsperspektiven und diversen Möglichkeiten den Schulbesuch in verschiedenen Bildungsgängen an den berufsbildenden Schulen im Kreis Neuwied fortzusetzten, stellt sich für viele junge Berufsreifeschülerinnen und -schüler die Frage, wie es weitergehen soll: „Welchen Weg soll ich einschlagen?“, „Schule oder doch lieber eine Ausbildung?“, „Was erwartet mich?“, „Bin ich den Anforderungen gewachsen?“. - Vielfältige Möglichkeiten in einer chancenreichen aber auch unübersichtlichen Bildungslandschaft machen eine Orientierung nicht unbedingt leichter und erfordern gegebenenfalls Hilfe und Beratung.
Über 30 Lehrkräfte, Schulsozialarbeiterinnen und –sozialarbeiter haben deshalb einen Perspektivwechsel eingenommen und gemeinsam in einer ersten Tagung im September diesen Jahres aus Sicht der Berufsreifeschülerinnen und –schüler auf diese Bildungslandschaft geschaut. Schnell wurde deutlich, dass ein weiterer Austausch nötig ist und eine Vernetzung aller Akteure angestrebt werden soll, um die Interessen dieser Schülergruppe zu stärken. „Wir haben deshalb gerne als Gastgeber in unsere Räume eingeladen“, so Schulleiter Dirk Oswald: „Denn Kooperationen können nicht verordnet werden: Sie entstehen nur im persönlichen Austausch und müssen gelebt werden!“
Zum Einstieg dieser zweiten Veranstaltung hat jede teilnehmende Schule aus dem Kreis Neuwied ein erfolgreiches Projekt zur Stärkung von Berufsreifeschülerinnen und –schüler vorgestellt. Neben diesem Austausch von „Best-Practice“ wurde die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler in den Blick genommen und es wurden pädagogische Ideen zur Arbeit mit den Schülern entwickelt und die erforderlichen Ressourcen identifiziert.
In Zukunft wird die vom „Arbeitskreises Suchtprävention“ in Kooperation mit dem „Schulpsychologischen Beratungszentrum Koblenz“ initiierte Veranstaltung in eine regelmäßig tagende schulformübergreifende „Regionale Arbeitsgruppe (RAG) Berufsreife Schülerinnen und Schüler“ überführt. „Dabei werden Themenbereiche von hoher praktischer Relevanz für die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern im Mittelpunkt stehen“, so Udo Anders, Koordinator für die Berufsfachschulen an der DRS, der die kommende Veranstaltung in Zusammenarbeit mit den Pädagogischen Landesinstitut RLP inhaltlich vorbereiten wird.

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