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Gastlehrerin an der DRS

  • Posted on:  %PM, %28 %636 %2017 %15:%Nov
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Internationales Hospitationsprogramm fördert kulturellen Austausch

Mittlerweile ist es schon Tradition: Regelmäßig im November erhält die renommierte Neuwieder Berufsschule internationalen Besuch. In diesem Jahr war es Ljiljana Celebic aus Kroatien, die im Rahmen eines Internationalen Hospitationsprogramms Gelegenheit erhielt, fast einen Monat lang an der David-Roentgen-Schule den deutschen Kolleginnen und Kollegen über die Schulter zu schauen.

Schon seit 2011 ist die David-Roentgen-Schule Kooperationspartner des Pädagogischen Austauschdienstes der Kultusministerkonferenz. Im Rahmen dieses Programms erhalten ausländische Lehrkräfte aus Ost- und Südeuropa, Afrika, Asien und Lateinamerika, die Deutsch als Fremdsprache in ihren Schulen unterrichten, die Gelegenheit, an der David-Roentgen-Schule zu hospitieren. „Eine Chance, die ich mir nicht entgehen lassen wollte“, so Celebic, die als Kind einige Jahre in Deutschland verbracht hat und ihre Sprachkenntnisse nun in ihrem Heimatland im Fremdsprachenunterricht nutzbar macht.

Das deutsche Schulwesen kennenzulernen und einen unmittelbaren Einblick in Berufswelt, Lehrerausbildung und Schulwirklichkeit des Gastlandes zu erhalten, macht nur einen Teil des intensiven Aufenthaltes aus. „Das Wissen über die Kultur eines Landes ist eng mit dem Spracherwerb verknüpft“, weiß Gabriele Barmscheidt, die das Programm an ihrer Schule implementiert hat und bei der die Gastkollegen auch für die Dauer ihres Aufenthaltes leben. Durch private Unterkunft in einer Gastfamilie erfahren die ausländischen Kollegen den deutschen Alltag in einer Familie und haben dadurch nicht nur die Möglichkeit, ihre Sprachfertigkeit zu verbessern, sondern auch ihr landeskundliches Wissen über die Bundesrepublik Deutschland zu vertiefen. Darum werden die schulinternen Hospitationen auch komplettiert durch ein umfangreiches Kulturprogramm mit Theater- und Konzertbesuchen, Museumsführungen, Zugang zu Rundfunk- und TV-Sendern sowie Einblick in politische Institutionen der nahegelegenen ehemaligen Bundeshauptstadt.

Abgerundet werden die interkulturellen Begegnungen durch Erfahrungsaustausch anlässlich kollegialer Zusammenkünfte im schulischen und außerschulischen Rahmen. Davon profitiere auch das Kollegium, freut sich Schulleiter Dirk Oswald. In den letzten Jahren konnten schon persönliche Kontakte nach Russland, Kolumbien, Mexiko, Spanien und in den Iran geknüpft werden. „Diese Begegnungen bereichern unser Schulleben und ergänzen die bereits bestehenden Schulpartnerschaften.“ Eine Gegeneinladung nach Kroatien ist jedenfalls bereits ausgesprochen.

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