Fachrichtung: Technik Schwerpunkte: Elektrotechnik und Metalltechnik
Berufsfachschule I
Dauer: 1 Schuljahr, Vollzeitunterricht Aufnahmebedingung: Abschlusszeugnis der Hauptschule oder ein gleichwertiges Zeugnis. Die BF I muss besuchen, wer die Hauptschule abgeschlossen hat, nicht in einem Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis steht und noch schulpflichtig ist. Anmeldung: Der Aufnahmeantrag für die Berufsfachschule I, erhältlich auf dieser Website im Block "Wahlschule" unter "Anmeldeformulare" oder in unserem Schulbüro, sollte möglichst frühzeitig vor Beginn des Schuljahres mit den geforderten Nachweisen (HS-Zeugnis) bei uns eingegangen sein. Nachweise, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorgelegt werden können, müssen spätestens bis zum Schuljahresbeginn beigebracht werden. Wichtiger Hinweis:
| Wir dürfen ausschließlich Schülerinnen und Schüler aus dem Kreis Neuwied aufnehmen. Bewerberinnen und Bewerber aus anderen Kreisen wenden sich bitte an die entsprechenden zugeordneten Berufsbildenden Schulen. |
- fachrichtungsbezogene berufliche Grundbildung (BF I-Abschluss).
- Qualifikation zur BF II, nur bei entsprechendem Leistungsstand (siehe BF II, weiter unten)
Berufsfachschule II
Fachrichtung: Technik Dauer: 1 Schuljahr, Vollzeitunterricht Aufnahmebedingungen:
- Abschlusszeugnis der Berufsfachschule I
- Notendurchschnitt mindestens 3,0
- in wenigstens 2 der Fächer D, E und Ma die Note befriedigend (3)
Anmeldung:
| Bis zum 01.03. vor Beginn des jeweiligen Schuljahres |
Ziel: Sekundarabschluss I (Mittlere Reife)
Stundentafeln Berufsfachschule I und II
| Unterrichtsfächer | BF I | BF II |
| Vollzeitunterricht | Std/Woche | Std/Woche |
| A. Pflichtfächer | ||
| Kernfächer | ||
| Deutsch | 2 | 4 |
| 1. Fremdsprache (Englisch) | 2 | 4 |
| Mathematik | 2 | 4 |
| Berufsbezogener Unterricht | 5 | 7 |
| Fachpraxis | 15 | - |
| Grundfächer | ||
| Religion/Ethik | 2 | 2 |
| Sozialkunde/Wirtschaftslehre | 1 | 3 |
| Sport | 2 | 2 |
| Methodentraining | 2 | - |
| B. Wahlpflichtfächer | 2 | 2 |
| Berufsbezogenes Fach | (2) | (2) |
| Naturwissenschaften | (2) | (2) |
| Textverarbeitung | (2) | - |
| 2. Fremdsprache | - | (2) |
| Informationsverarbeitung | (2) | |
| C. Förderunterricht | 3 | 3 |
| Pflichtstundenzahl | 38 | 31 |
Schulalltag
Viele Hauptschüler streben einen Schulplatz in der Berufsfachschule an, denn sie erhoffen sich vom Sekundarabschluss I eine größere Chance auf einen guten Ausbildungsplatz. Oft aber mangelt es am erforderlichen Grundwissen und an der notwendigen Lernbereitschaft, denn nach neun Jahren Schulbesuch ist Schulmüdigkeit nicht selten. Folglich schaffen einige der Anfänger in der Berufsfachschule I nicht die Qualifikation zur Berufsfachschule II. Manche dürfen die Berufsfachschule I wiederholen, andere beginnen eine Ausbildung.Hohe Schülerzahlen in den Klassen und große Umstellungsprobleme der Schüler von der Hauptschule erleichtern die Arbeit in der BF, wie wir sie nennen, nicht gerade. Schüler und Lehrer sind gemeinsam gefordert, den Erfolg zu erarbeiten. Unzureichende Vorkenntnisse müssen ausgeglichen werden, wenn ein angemessenes Bildungsniveau erreicht werden soll. Allgemeines und berufsbezogenes Wissen sind zu erweben, praktische Kenntnisse und Fertigkeiten in Metall- oder Elektrotechnik zu trainieren.
In diesem Rahmen ist das Kennenlernen neuer Lernmethoden zentraler Bestandteil des Unterrichts, gekoppelt mit der Arbeit im Team.
Seit vier Jahren bestehen intensive Bemühungen, den Berufsfachschülern schon während der Schulzeit Praktika in Betrieben zu vermitteln. Auf diese Weise erhalten sie Einblicke in die Arbeitswelt, die sie vielleicht zu größerer Leistungsbereitschaft motivieren, und die Betriebe lernen Schler kennen, die unter Umständen für einen Ausbildungsplatz in Frage kommen. Ein erster Versuch, Schule und Arbeitswelt auf dieser Ebene zu Partnern zu machen.Gerade im Hinblick auf die Anforderungen in der beruflichen Zukunft stellt das Lehrerteam der Berufsfachschule pro Halbjahr eine Lernaufgabe. Dabei geht es um ein Problem aus der Praxis, das von den Schlern selbständig und partnerschaftlich gelöst werden muss. Kenntnisse aus verschiedenen Unterrichtsfächern sind dabei anzuwenden.
Beispiele für solche Themen sind etwa Sicherung eines Einfamilienhauses oder Herstellung einer Schülerzeitung usw. Der Stundenplan wird für ein paar Tage außer Kraft gesetzt, und die Schüler analysieren in selbst gebildeten Gruppen den Arbeitsauftrag, entwickeln Lösungsstrategien, planen und verteilen Aufgaben, kontrollieren das Konzept, setzen es um und präsentieren ihre Ergebnisse.Handlungsorientierung, Selbständigkeit und Teamarbeit sind Grundprinzipien, denen sich der Berufsfachschüler stellen muss.
Es ist nicht einfach, das Bildungsziel dieser Schule zu erreichen. Wer allerdings seinen Abschluss eworben hat, der geht seinen Weg. Denn Berufsfachschler wissen, wie man lernt, sie sind belastbar und leistungsfähig. Unsere Ehemaligen sind nicht nur in der Berufsschule erfolgreich. Einige erweben an der Fachoberschule die Fachhochschulreife und studieren an der Fachhochschule, andere wechseln zur Höheren Berufsfachschule, eine weitere Gruppe geht zum Technischen Gymnasium und besteht erfolgreich die Abiturprüfung.Bei allen BF-lern ist eine deutliche Entwicklung festzustellen. Wenn sie die Schule verlassen, wissen sie, was sie wollen, sind selbstsicher und erheblich reifer als zu Beginn ihrer BF-Karriere.
Renate Heers, Werner Schnell
Und dann ?
| Variante 1: Berufsausbildung (Lehrstelle) |
Der Abschluss der Berufsfachschule BF I und natürlich noch besser der Abschluss der Berufsfachschule BF II stellt eine sehr gute Basis für den Start in eine berufliche Ausbildung dar.
Hier kann in 3 bis 3 1/2-jähriger Lehrzeit der
| Gesellenbrief (Facharbeiter) |
| Variante 2: Schulische Weiterbildung |
- Höhere Berufsfachschule für Informatik
Nach der BF kann man in die Höhere BF wechseln. Bei uns hat sie den Schwerpunkt Informatik. Hier erreichen die Schüler in 2 Jahren den schulischen Teil einer Berufsausbildung zum
"Staatl. geprüften Assistenten für Informatik"
und mit Bestehen der Ergänzungsprüfung und halbjährlichem gelenkten Praktikum die
Fachhochschulreife.
- Technisches Gymnasium
Wer nach der Berufsfachschule II 3 Jahre lang das berufliche Gymnasium besucht, kann das Abitur machen und an jeder Universität oder Hochschule studieren.
| Variante 3 (im Anschluss an Variante 1): Schulische Weiterbildung nach der Lehre |
- Berufsoberschule I und II:
BOS I: Jeder, der es möchte, kann 1 Jahr lang die Berufsoberschule I in Vollzeit-Unterricht besuchen, um die
Fachhochschulreife zu erwerben.
BOS II: Im Anschluss hieran kann noch ein weiteres erfolgreiches Jahr in der Berufsoberschule II zur
fachgebundenen bzw. allgemeinen Hochschulreife (Abitur) führen, mit der dann ein Studium an einer Gesamthochschule oder Universität aufgenommen werden kann.
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BF 1-2 Team Hallo, wir haben uns die Aufgabe gestellt die Umsetzung der BF 1-2 an unserer Schule zu koordinieren. von links: Die Herren Paschek, Welter, Bäumner, Möller, Feil, Kambeck, Schumacher |



